Samstag, 10. November 2012

I love the Gong

Hallo,

hier mal wieder was Neues aus Australien.

Letzte Woche war ich dann auch mal das erste Mal im australischen Meer schwimmen. Naja es war ein Meerbecken. Im offenen Meer waren die Wellen zu hoch und das Becken das durch die Wellen gefüllt wird, war da dann doch angenehmer zum Schwimmen.
Und es war saukalt! Hat aber trotzdem Spaß gemacht und war sehr erfrischend.

Da bisher immer nur Strandbilder kamen, hab ich die Woche mal ein paar Bilder von der Stadt, der Fußgängerzone und Co gemacht.



kostenfreier Shuttle-Bus

eines von Wollongongs Shopping-Center

Kirche in der Fußgängerzone

Fußgängerzone

Fußgängerzone

Fußgängerzone

Fußgängerzone

Fußgängerzone

Kirche

Denkmal

Straßenrand

Rathaus


Dienstag, 6. November 2012

The race that stops the nation

Heute war ein großer Tag.
So etwas in der Art habe ich noch nie erlebt, geschweige den gesehen.
In Australien war heute der Melbourne Cup - das wichtigste Pferderennen in Australien. Und auch wenn das jetzt im ersten Moment total unwichtig klingt ist es der wichtigste Tag im australischen Jahr.
Ich habe keine Ahnung wieso oder warum, aber er ist es.
Man kann sich das in Europa gar nicht vorstellen, was hier abgeht.
Seit Tagen gibt es kein anderes Thema. Jeder spricht davon, bereitet sich vor, kleidet sich neu ein und geht zum Friseur.
In manchen Bundesstaaten ist das ein nationaler Feiertag, hier in New South Wales zwar nicht, aber alle nehmen sich frei und so gut wie keiner arbeitet.

Im Restaurant hatten wir ein rießen Programm. 500 Reservierungen im Lagoon und das Seacliff war ebenfalls komplett ausgebucht (rund 200-300 Leute).
Es gab ein Drei-Gänge-Menü, Entertainment und Spiele.
Die Leute konnten auf die Pferde wetten und im ganzen Restaurant wurden Fernseher und Leinwände aufgestellt. Ein Master of Ceremony führte durch den Tag und moderierte das programm.
Melbourne-Cup ist quasi das australische Ascot und dementsprechend sahen die Leute auch aus. Die Frauen trügen Hüte und Fascinator (Hutschmuck) und sogar wir als Serviceleute mussten etwas im Haar tragen.
Ja auch ich hatte einen Federschmuck im Haar.

Während dem Essen wurden kleine Wettkämpfe veranstaltet und es gab Preise für den besten Hut, die schönsten Schuhe, den bestangezogenen Mann, das beste Outfit,...
Es war absolut unglaublich.
Für uns Kellner extrem anstrengend, aber ich fands einfach nur cool.

Um 15 Uhr startete dann das Rennen und das kann man sich wirklich nicht vorstellen, was dann abging. Alle starten auf die Bildschirme, keiner arbeitete und alle feuerten ihren Favoriten an.
Stellt euch das mit knapp 600 Leuten vor. Selbst  Köche& Co kamen an die Bildschirme.
Nach gut 3 min war das Spektakel dann vorbei und es wurde weitergefeiert und sich gefreut wenn man beim Wetten was gewonnen hatte.
Manche waren zu dem Zeitpunkt schon recht gut drauf und die Stimmung war einfach super.  
Bei Livemusik wurde danach noch getanzt und wir waren damit beschäftigt  Aufzuräumen.

Ich kann zwar immer noch nicht verstehen warum soviel Aufwand wegen 3min Pferderennen betrieben wird, aber das muss man echt mal miterlebt haben. Absoluter Wahnsinn.

Leider habe ich nur wenige Bilder machen können, weil ich richtig viel zu tun hatte, aber immerhin bekommt ihr einen kleinen Eindruck.

Gestern abend hatte ich übrigens dann auch mein erstes australisches BBQ. Direkt am Strand mit ein paar Freunden. Dort stehen überall kostenfreie Grills und man kann mit Blick aufs Meer essen. Genial!











Sonntag, 4. November 2012

Mein Arbeitsplatz

Da gestern ja nur ein Bild dabei war dachte ich ich  reich noch etwas fürs Auge nach.
Die Bilder zeigen Teile von meinem Arbeitsplatz im Lagoon und dessen Umgebung.
Das Restaurant trägt den Namen wegen der angrenzenden Lagune direkt daneben. Vom Moonlight Room im Restaurant hat man einen direkten Blick darauf und wenn man die Türen öffnet steht man quasi direkt davor. Darum ist dieser Raum auch besonders beliebt für Hochzeiten.
Gestern abend hatten wir, wie jedes Wochenende, eine Hochzeit und die sind wirklich der Hammer.
Wunderschön dekoriert, sehr leckeres Essen und die Leute stylen sich für solche Anlässe immer sehr auf.
Allgemein hab ich das Gefühl, dass viele Leute, vorallem Jüngere, sich in ihrer Freizeit viel mehr aufdonnern als bei uns. Das liegt vermutlich daran, dass in der Schule Uniform-Pflicht besteht und sie darum in der Freizeit  sich dann davon befreien.

Heute war dann noch eine Taufe im Lagoon und die war auch eine Feier der etwas anderen Art. Es waren so um die 150 Gäste, jeder Gast bekam eine mit dem Namen des Kindes bedruckte Schokolade und auf dem Haupttisch stand eine 9l Wodkaflasche.
Tja was sagt man dazu?

Mein Name ist hier übrigens zu lang oder nicht aussprechbar. Viele bekommen es nicht hin Janina so auszusprechen, dass ich mich dadurch angesprochen fühle und bevor ich nachher gar nicht reagiere sind wir nun zu einem Kompromiss gekommen.
 Anderen ist mein Name auch  einfach schlichtweg zu lang. Gestern kam einer auf mich zu und meinte: "Your name is too long. I will call you Nina." Als ich darauf fragte warum den Janina zu lang sei, wurde mir erklärt, dass die Australier es lieben alles abzukürzen. Nichts ist kurz genug um nicht noch eine Kurzform zu finden. Da wird aus Alicia beispielsweise Ali, aus Hayden wird Hay usw..
Train station wird zu traino und es gibt noch viele andere Kurzformen.
Mittlerweile bin ich jetzt auch übergegangen mich einfach nur noch als Nina vorzustellen. Erleichtert hier einiges ;-)


So hier noch die Bilder:











Freitag, 2. November 2012

Living in paradise

Hey zusammen,

nun bin ich seit 2 Wochen in Australien und die Zeit vergeht wie im Flug.
Mittlerweile ist nun auch der Alltag eingekehrt und ich weiß im Groben wie die Tage ablaufen.
Das macht es aber nicht weniger spannend und aufregend.
Jeder Tag ist anders und erstaunt mich immer wieder.
Mein "Arbeitsplatz" ist traumhaft und ich kann wirklich nur Jedem empfehlen einmal nach Australien zu kommen.
Meine Tage beginnen meist zwischen 6 und 7 Uhr. Mal früher und mal später.
Dann gibt es Frühstück und wir spielen noch ein bisschen im Garten. Um halb neun machen wir uns dann auf den Weg zur Schule und bringen den Großen hin. Danach geh ich meist mit dem Kleineren auf den Spielplatz oder unternhem was mit ihm. Um 12 Uhr rum sind wir wieder daheim und es gibt Lunch für den Kleinen.
Von halb eins bis um 14 Uhr schläft er dann und um halb drei machen wir uns auf den Weg den Großen abzuholen. 
Die Nachmittage sind immer sehr unterschiedlich. Mal Spielplatz, Großeltern, Einkaufen, backen oder ähnliches.
Zwischen 17 Uhr und 17:30 Uhr gibts dann Abendessen und danach gehen wir ins Bad und es ist Badezeit.
Vor dem Einschlafen schauen wir dann noch Night Garden (das australische Sandmännchen quasi) und es gibt warme Milch für die Jungs. 
Um 19 Uhr sind dann meistens beide im Bett und ich mach mich mit Pebbles auf den Weg zum Strand zur Joggingrunde.
Die Abende hängen aber sehr davon ab ob ich im Restaurant arbeite oder nicht. Wenn ja, mach ich mich meist um halb sechs auf den Weg und komme, abhängig vom nächsten Tag, zwischen 23 und 2 Uhr nach Hause.
Das Arbeiten dort macht nach wie vor rießen Spaß und ich bin wirklich froh die Chance dazu zu haben.

An meinen freien Tagen unternehm ich ganz Unterschiedliches. Treff mich mit Anderen, geh in die Stadt, erkunde die Gegend oder besichtige Sehenswürdigkeiten. Damit steh ich aber noch ganz am Anfang und es gibt noch viel zu sehen.

Gestern hab ich dann auch mal Kässpätzle für die Kinder gemacht und nach dem ich dem Großen versichert hab, dass da kein Käse drin ist, fand ers auch richtig gut.
Das australische Essen ist nach wie vor sehr lecker und ich bin nun auch in den Genuss von einigen australischen Spezialitäten gekommen. Manche auf den ersten Blick etwas seltsam, aber doch ganz lecker.
Vielleicht schaff ichs noch ein paar Bilder davon zu machen.
Fisch ist hier eines der Hauptnahrungsmittel und auch von dem hab ich schon etwas probiert.
Diese Woche hab ich beispielsweise  zum ertsen Mal einen Sushi-Train probiert. Da wo das Sushi an einem vorbeifährt und du dir aussuchen kannst was du willst.
Einfach super lecker!
Bin mal gespannt was mich noch so alles erwartet. 

Was mir noch aufgefallen ist, dass hier alle Wasser aus dem Wasserhahn trinken. Das ist ganz normal und auch im Restaurant wird das Wasser in den Flaschen aus dem Hahn abgefüllt. Nur ganz selten bestellt ein Gast mal Sparkling Water. 
Mittlerweile hab ich mich daran gewöhnt und ich mags.

Ansonsten gibt es nichts Neues :-)
Grüße nach Deutschland!

PS: Ich lern hier übrigens auch Italienisch und Spanisch. Das ergibt sich alles im Restaurant und im Gegenzug lernen hier ein paar auch deutsch.


 


Sonntag, 28. Oktober 2012

Am Ende des Regenbogens

Meine zweite Woche in Australien ist angebrochen und ich genieße die Zeit in vollen Zügen.
Das Fahren auf der linken Seite fällt mir erstaunlicherweise gar nicht schwer und mittlerweile finde ich mich auch schon ganz gut zurecht.
Flächenmäßig ist hier alles etwas weiter angelegt und zu Fuß kommt man nicht wirklich weit.

Da ist das Autofahren ein Muss und ich muss sagen es macht wirklich Spaß. Die meisten Regeln sind ähnlich/gleich, bei manchen muss ich mich allerdings etwas umstellen. Man blinkt beispielsweise schon bevor man in einen Kreisverkehr einbiegt und zeigt an wohin man möchte. Quasi wie bei einer Kreuzung.

Sport ist hier in Australien groß geschrieben. Eine richtige Sportkultur sozusagen. Naja zumindest hier in Wollongong. An den Stränden sind immer wieder Fitnessgeräte aufgestellt, die man kostenfrei nutzen kann. Wie in einem Fitnessstudio nur open air und kostenlos.
Am Wochenende und abends sieht man an den Stränden und auf den Wiesen nahe dem Meer auch viele Sportgruppen. Dort sitzen Leute und machen Yoga, Kampfsport oder ähnliches. Richtig cool.

Gestern hab ich dann auch gesehen wie Leute von einem Fallschirmsprung am Strand gelandet sind und ich muss sagen, das reizt mich schon. Hab mich auch schon erkundigt und werd das wahrscheinlich in meiner Zeit hier auf jeden Fall mal machen.

Diese Woche habe ich auch angefangen nebenher abends und heute auch mittags in einem Restaurant zu arbeiten. Falls jemand schauen möchte: Es ist das Lagoon in Wollongong.
Es macht rießen Spaß und ich lerne viele Leute kennen. Dort sind viele Studenten und Leute aus verschiedenen Ländern angestellt (Spanien, Italien, Frankreich, Venezuela, ...und Deutschland) und wir sind eine kunterbunt gemixte Gruppe. Gestern abend war richtig viel los mit einer Hochzeit und mehreren functions (also Gesellschaften). Ich schätze es waren so um die 30-40 Leute die im Restaurant gearbeitet haben (mit Köchen ungefähr 50-60). Da aber alles super aufgeteilt ist und jeder eine bestimmte Aufgabe hat, anderen aber auch hilft, ist es trotzdem recht entspannd und macht einfach Spaß.
Insgesamt sind die Restaurants aber schon anders als bei uns. Anfangs etwas ungewohnt, aber mittlerweile erscheint mir alles sehr sinnvoll und gut auf die Gäste abgestimmt.

Anbei hab ich noch ein paar Bilder meiner Woche:








Dienstag, 23. Oktober 2012

Getting to know Australia

Hallo zusammen,

heute war mein dritter day off, also mein freier Tag. An diesen Tagen kann ich unternehmen auf was ich Lust habe.
Ich lerne Australien jeden Tag besser kennen und es gefällt mir hier richtig gut.
Die Leute sind super entspannt und sehr, sehr freundlich.
Die Landschaft ist traumhaft und ich weiß gar nicht was ich als erstes anschauen will.
Spielt aber auch keine Rolle, weil alles wunderschön ist. 

Durch meine Streifzüge durch Wollongong habe ich mittlerweile festgestellt, dass Lebensmittel hier deutlich teurer sind als in Deutschland. Klamotten, Schuhe und  Dekorierungssachen dafür günstiger.
Auf den Autobahnen darf man max. 110km/h fahren und auch sonst sind sie hier mit den Geschwindigkeiten sehr streng.

Heute war ich mit einem Mädchen, dass ich hier kennengelernt habe,  im Stanwell Park.  Eine wunderschöne Landschaft mit schönen Stränden und gigantischen Aussichten. Man fährt über den Pacific Ocean Drive, einer Straße mit Brücken direkt am Meer. Von ihr hat man einen wahnsinns Ausblick auf das Meer und die Küstengegend.

Danach sind wir an mehrere Strände und an einem hab ich in einem Café den bisher besten Burger gegessen, den ich je probiert habe. Er war vegetarisch mit Halumi und gegrilltem Gemüse. Einfach super lecker.
Und was gibt es Besseres als das am Strand mit Blick aufs Meer zu genießen?

Ich hab jetzt auch angefangen Spaziergänge mit dem Familienhund Pebbles zu unternehmen, damit ich die Gegend ums Haus herum besser kennenlerne Pebbles ist 6 Monate alt und ein richtig süßer kleiner Hund.
Gestern  hat es mitten im Spaziergang heftig angefangen zu regnen. Wenns in Australien regnet dann nur kurz, aber richtig. Pebbles fand das nicht so lustig hat sich unter einen Baum gesetzt und wollte weder vorwärts noch rückwärts. Ich ehrlich gesagt aber auch nicht.
Heute beim Spaziergang ist sie müde geworden und ich durfte sie letztendlich nach Hause tragen. Gott sei Dank wiegt sie nur ca. 3kg und so wars ein perfektes Workout.
Mal schauen was morgen kommt :-)












Sonntag, 21. Oktober 2012

Erste Eindrücke

Heute ist zwar erst mein 4 Tag in Australien, aber mittlerweile habe ich schon viel erlebt und gesehen.

Gestern waren wir auf einem deutschen Oktoberfest. Und das mitten in Australien :-)
Dabei wurde so ziemlich jedes Klischee über die Deutschen in Szene gebracht und viele liefen mit "Dirndl" oder "Lederhosen" rum. Zu Trinken gabs Bier und zu Essen unter anderem Brezeln.
Ich fand das sehr faszinierend und irgendwie auch cool. Das Oktoberfest ist in Australien sehr beliebt und so war das Zelt und die Umgebung rappelvoll (trotz hohem Eintrittspreis).
Umgerechnet hat man dazu noch ca. 8/9€ für ein Bier gezahlt.
Später spielte noch eine "bayrische" Band, es traten schottische Tänzer und Duddlsack-Spieler und eine polnische Volkstanzgruppe auf. Ach ja nicht zu vergessen die Hip Hop Tänzer und die Gesangstruppe (sangen unter anderm Dynamite von Taio Cruz)
Insgesamt war es also eher eine Multi-Kulturelle Veranstaltung als ein deutsches Oktoberfest, aber trotzdem eine interessante und witzige Erfahrung.

Heute bin ich dann ein wenig die Stadt und den Strand besichtigen gegangen.
Wollongong ist wirklich super schön und der Strand einfach traumhaft.
Die "Fußgängerzone" hat tolle Läden und obwohl Sonntag ist hatten viele offen.
Hier noch ein paar Eindrücke: