Mittwoch, 3. Juli 2013

Hiking

Ja man mag es kaum glauben, aber ich geh wandern hier.
Und es macht super viel Spaß.
Wandern ist hier aber nicht einfach nur wandern, sondern vielmehr ein Erlebnis. Richtige Wege oder einen Pfad gibt es hier nicht. Man weiß ungefähr in welche Richtung man geht und dann zieht man los. Wenn man Glück  hat kann man erkennen, dass vor dir schonmal Personen hier durchmarschiert sind, aber ansonsten gehts durchs Nirgendwo.
Anfangs hatte ich echt Bedenken, weil man sich wirklich zum Teil durch den Busch kämpft, aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Trotzdem unternehm ich solche Touren nicht allein, sondern verlass mich auf die Erfahrung von anderen.
Bisher hat es sich immer gelohnt und ich bin froh Dinge gesehen zu haben, die man normalerweise als normaler Tourist nicht zu sehen bekommt.
Vor einigen Wochen wurde ich dann von Freunden zu einem Nachthiking überredet.
Klang spannend also bin ich mit. Sehr gewöhnungsbedürftig.
Ich hab Tiere gesehen (oder erahnt), denen ich nicht bei Tageslicht begegnen möchte. Dann hätt ich sie nämlich ganz und wirklich gesehen und wär wahrscheinlich schreiend den Berg wieder runter. Ich hatte einen Gecko auf der Hand, hab keine Ahnung was durch den Busch hüpfen/trampeln sehen und mein absolutes Highlight war eine Spinne von der ich nur die Hälfte gesehen hab, aber diese Hälfte schon die Größe meines Unterarms hatte. Ja das hat mir dann auch schon gereicht. Die Australier waren ganz fasziniert und wollten die Spinne aus ihrem Spalt ziehen, aber ich hab dann einen auf Tierschutz gemacht, weil den Anblick wollt ich mir dann wirklich nicht antun.
Naja um 2 Uhr morgens waren wir dann oben angekommen und die Aussicht war wirklich atemberaubend.
Vor einigen Tagen bin ich dann mal wieder mit Freunden bei Tag los und dieser Hike ist bisher mein absoluter Favourite. Hier mal ein paar Bilder davon:











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